Präsentieren wie Steve Jobs
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Die Präsentationsgeheimnisse von Steve Jobs
Steve Jobs ist ein Meister darin, in fast jeder Person das Verlangen zu wecken, eines der Apple-Produkte wei Iphone oder Ipad in der Hand halten zu wollen. Seine herausragenden Präsentationen auf der Macworld-Messe wurden zum Hype und schon jetzt werden Stimmen laut, die fragen, ob Tim Hooks je ein ebenbürtiger Nachfolger sein kann.
Was viele nicht wissen: Die Präsentationstechniken, mit denen Steve Jobs glänzt, kann man erlernen. Redenwelt präsentiert Ihnen 5 Präsentationstechniken, mit denen auch Sie glänzen können.
Präsentation: Stellen Sie die Vorteile heraus
Wenn Sie einen Vortrag halten, werden sich ihre Zuhörer bewusst oder unbewusst eine Frage stellen: Was geht mich das an? Steve Jobs verkauft in seinen Präsentationen nicht das Produkt, sondern die Vorteile, die das Produkt mit sich bringt. Warum sollte ich ein iPhone4 kaufen? Weil es zwei Mal so schnell ist wie der Vorgänger.
Präsentation: Konzentrieren Sie sich auf eine Schlüsselaussage pro Folie
Eine Zutat des Erfolgsrezepts von Steve Jobs ist: Knappheit. Eine kurze, knackige Aussage pro Folie reicht völlig vollkommen aus. In keiner seiner Folien waren Zahlen oder Aufzählungspunkte zu finden.
Je kürzer die Aussage, desto besser. Erinnern Sie sich, wie er das MacBook Air ankündigte: Es sei das dünnste Notebook der Welt. Der Vorteil hierbei: Solche kurzen Aussagen sind einprägsam und lassen sich zum Beispiel perfekt twittern.
Präsentation: Visualisieren Sie Ihre Aussagen
Erstellen Sie für Ihr Publikum visuelles Anschauungsmaterial, denn „ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“! Selbstverständlich hätte Steve Jobs in seiner Präsentation sagen können, dass das MacBook nur 1,7cm dick ist. Doch das Präsentieren eines das Bild, das das MacBook Air im Umschlag zeigte, besaß eine viel größere Außenwirkung.
Präsentation: Bieten Sie Ihren Zuhörern Abwechslung
Eine Präsentation von Steve Jobs brachte alle Elemente eines Kinofilms zusammen. Er machte sich vorab Gedanken über den Ablauf und erstellte ein professionelles Storyboard, mit dem er den Spannungsbogen perfekt zeichnete. Seine Geschichte beinhaltete Hauptdarsteller, Nebenrollen, verblüffende Bilder, Helden und letztlich selbstverständlich auch ein Happy End.
Er fügt die verschiedenen Elemente gekonnt aneinander und bietet mit Videoclips, Animationen, Bildern und anderen Sprechern eine Abwechslung, die sich die Zuhörer für eine Präsentation nur wünschen können.
Präsentation: Die Dreierregel
Von den durchschnittlich 11 Beiträgen einer Tagesschau, erinnern sich die Zuschauer nur an drei. Steve Jobs perfektionierte diese Dreierregel, denn auch er weiß, dass sich Menschen eher an drei als an sechs oder acht Themen erinnern und somit perfektionierte er die Dreierregel wie folgt:
Nach seiner krankheitsbedingten Auszeit verkündete er im September 2009, dass er in seiner Präsentation über die folgenden drei Produkte sprechen würde: iPhone, iTunes und iPod. Während der Präsentation baute Jobs Anker ein, die die einzelnen Stationen kenntlich machten. Er erwähnte: "Als Erste werde er über das iPhone sprechen.", "Nun werde er mit dem zweiten Punkt fortfahren."
Sicherlich ist es eine Herausforderung, gerade wenn man Wissen oder Fakten vermitteln möchte, sich stets nur auf drei wichtige Punkte zu beschränken. Das ist auch Steve Jobs klar. Aus diesem Grund verweist er zwischendurch immer wieder für tiefergehende Informationen auf die Website von Apple. Dieses Verfahren können auch Sie adaptieren, in dem Sie auf Ihre eigene Firmenwebsite verweisen oder aber im Anschluss an Ihre Präsentation ein Handout mit ausführlichen Informationen zur Verfügung stellen.
Wichtig: Behalten Sie bei all Ihren Präsentationen im Hinterkopf, was Sie eigentlich erreichen möchten. Steve Jobs wollte mit seinen Präsentationen folgendes: informieren, bilden und unterhalten. Die vorgestellten Techniken helfen Ihnen, es ihm gleich zu tun.
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