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Rhetorik-Tipps

Reden Download: Inspiration für Ihre Ansprache

Es gibt viele gute Gründe für eine Rede: Eine Ansprache ist bei allen öffentlichen Veranstaltungen ein Muss, nicht zuletzt, um die Gäste adäquat begrüßen zu können. Auch besonders fröhliche oder traurige bzw. ernste Anlässe wie ein Geburtstag, eine Hochzeit oder eine Beisetzung erfordern die richtigen Worte. Und schon die Jüngsten kommen in Kontakt mit Rhetorik, beispielsweise im Rahmen der Schulrede, wenn die Abschlussklasse in die Welt entlassen wird. Doch wie die Rede am besten gestalten? Lesen Sie in diesem Artikel Wissenswertes rund um die Gestaltung der Rede und profitieren Sie von unserem Reden Download.

Was macht eine gute Rede aus?

Wie der Name bereits andeutet, lebt die Rede davon, gesprochen zu werden. Doch der Vortrag allein macht noch lange keine gute Ansprache aus. Denn: Die Rede sollte nicht nur durch das Charisma und die Rhetorikkünste des Vortragenden überzeugen, sondern eben auch durch den Inhalt.

Was heißt das nun für den Redner? Es sollte unbedingt gelingen, eine Balance zwischen Inhalt und Vortrag zu finden. Und genau das macht die Rede zu einer besonders herausfordernden Angelegenheit. Denn der beste Inhalt kommt durch einen ungenügenden Vortrag nicht beim Publikum an. Gleichsam umgekehrt: Gute Rhetorikfähigkeiten können noch lange keine ungenügend vorbereitete Rede retten. Eine gute Rede hängt deshalb von drei wesentlichen Faktoren ab:

  • Vorbereitung
  • Inhalt & Stilmittel
  • Vortrag

Mit ein wenig Übung wird es aber leicht, eine ansprechende Rede zu konzipieren und zu halten. Nachfolgend finden Sie deshalb weiterführende Infos zur Vorbereitung und zur Gestaltung Ihrer Ausführungen.

Der Reden Download eröffnet Ihnen zudem die Option, sich wichtige Impulse zu holen. Um gute Ideen für Reden zu finden, ist es hilfreich, sich Musterreden anzusehen. Beachten Sie dabei aber, dass jeder Vortrag individuell ist. Er sollte nicht nur auf den Anlass, sondern auch auf die Zuhörer abgestimmt werden und zudem auch zu Ihnen – zum Redner – passen. Der Charme Ihrer Ansprache liegt also in der Individualität verborgen, die schlussendlich nur Sie in Ihren Vortrag einbringen können. Es empfiehlt sich daher, Vorträge aus dem Reden Download mit einer persönlichen Note zu versehen.

Rede halten: Gut vorbereitet ist halb gewonnen

Natürlich kann es sein, dass manche Ansprachen Spontaneität erfordern, beispielsweise dann, wenn der eigentliche Redner ausfällt und jemand anders die Begrüßungsrede an die Gäste übernehmen soll. In den meisten Fällen wird der Vortragende aber mit Vorlauf gebeten, eine Rede vorzubereiten – und diesen Zeitraum sollte man auch gut nutzen.

Die Vorbereitung Ihrer Ansprache ist die halbe Miete. Denn: Nur wenn Sie wissen, wie Sie Ihre Ausführungen gestalten und welche Inhalte Sie thematisieren wollen, gelingt ein freier Vortrag, bei dem Sie selbst den roten Faden beibehalten können. Das ist die Grundlage dafür, dass Ihnen schlussendlich auch Ihr Publikum folgen kann. Doch wie nun am besten vorgehen? Die Vorbereitung für Ihre Rede erfolgt am besten schrittweise.

Die W-Fragen: Was, wer, wann, wo?

Noch bevor Sie sich an die konkrete Stoffsammlung setzen, sollten Sie sich Gedanken über die Veranstaltung bzw. den Redeanlass selbst machen. Die bekannten W-Fragen helfen Ihnen dabei, initiale Überlegungen anzustellen, die nicht nur den Inhalt, sondern auch den Ton Ihrer Rede treffen.

  • Was: Was ist der Anlass Ihrer Ansprache: Hochzeitsrede, Geburtstagsrede, Jubiläumsrede, Einweihungsrede, Trauerrede?
  • Wer: Wer steht im Zentrum des Redeanlasses? Sollte diese Person bzw. diese Personen besonders gewürdigt oder begrüßt werden?
  • Wann: Wann müssen Sie die Rede halten? Wie viel Vorbereitungszeit haben Sie? Und an welcher Stelle – also wiederum wann – einer Veranstaltung ist Ihre Rede eingeplant?
  • Wo: Wo und vor wem sprechen Sie? Müssen dabei bestimmte Vorgaben beachtet werden, was die Tonalität oder die protokollarische Reihenfolge angeht?

Im Grunde genommen geht es darum, sich ein Bild von der „perfekten Rede“ zu machen. Überlegen Sie, wie Sie Ihre Ausführungen am besten gestalten, um Ihr Publikum mitzureißen bzw. zu bewegen. Vor allem sollten Sie ein gutes Zeitmanagement bei der Vorbereitung und dem Schreiben der Rede haben.

Stoffsammlung und Ideenfindung

Sind Sie sich darüber im Klaren, wie die Rede aussehen soll, geht es darum, konkrete inhaltliche Ideen zu sammeln. Sie sind dabei völlig frei, wie Sie vorgehen. Visualisierungen eines Themenfeldes sind immer hilfreich, beispielsweise in Form einer Mindmap. Beginnen Sie mit Ihrer Recherche durch Brainstorming, Googlen oder Zeitungslektüre.

Viele Vortragende profitieren bei der Vorbereitung einer Rede auch vom Gespräch mit Freunden und Familie – denn häufig entwickeln sich in der Diskussion fruchtbare inhaltliche Ansätze. Sind Sie auf ein ausbaufähiges Thema gestoßen, sollten Sie Ihre Stoffsammlung schrittweise verknappen. Streichen Sie Unnötiges aus Ihrer (gedanklichen) Liste und versuchen Sie, Ihren Überlegungen eine Struktur zu verleihen.

Aufbau der Rede: Inhalt strukturieren

An dieser Stelle ist bereits ein großer Teil der Arbeit getan. Nachdem die Idee gefunden ist, geht es darum, ein Grundgerüst zu formen. Bedenken Sie, dass Ihre Rede nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen sollte, da Ihre Zuhörer nur eine begrenzte Aufmerksamkeitsspanne haben. Wissen Sie nicht, wie viel Redezeit Ihnen zur Verfügung steht, so fragen Sie nach – das erspart Ihnen unter Umständen den Mehraufwand des Kürzens oder des Ausschmückens.

Im besten Fall erregt der Anfang Ihrer Rede die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer. Selbstredend kommt es auch hier wieder auf die Anlässe der Reden an. Schlichte Grußworte oder eine Trauerrede lassen weniger Spielraum als die Brautvaterrede auf der Hochzeit der Tochter. Anekdoten oder Zitate eignen sich sehr gut, um in ein Thema einzusteigen.

Der Hauptteil Ihrer Ausführungen ist der Redekern. Hier legen Sie dem Publikum Ihre Gedanken dar. Achten Sie dabei auf den roten Faden. Damit die Zuhörer Ihnen folgen können, unterteilen Sie Ihre Kernbotschaft in verschiedene einzelne Kernaussagen, die schlussendlich in einer Zusammenfassung münden.

Der Schluss Ihres Vortrags sollte nur etwa ein Achtel Ihrer Redezeit einnehmen. Es bietet sich an, hier das Gesagte zusammenzufassen. Achten Sie darauf, dass dieser Teil nicht zu ausführlich wird – Sie haben alles bereits thematisiert. Der letzte Satz Ihrer Rede schließt die Ausführungen positiv und mit guten Wünschen, beispielsweise für das Brautpaar.

Reden halten will gelernt sein: 3 Tipps für eine bessere Rhetorik

Der Löwenanteil ist nun geschafft: Sobald der Inhalt Ihrer Ansprache steht, kommt es nur noch auf den Vortrag an. Und der ist in aller Regel Übungssache. Achten Sie darauf, sich die Struktur Ihrer Rede einzuprägen. Das heißt nicht, dass Sie die komplette Rede auswendig lernen müssen. Im Gegenteil: Sprechen Sie frei. Es ergibt aber durchaus Sinn, denn Wortlaut relevanter Sätze oder rhetorischer Fragen parat zu haben. Diese drei Tipps helfen Ihnen außerdem, Ihre Rhetorik zu verbessern – unabhängig von der vorbereiteten Rede.

1. Zusammenfassen lernen

Eine gute Rede verwendet möglichst wenige Füllwörter und setzt auf eine verständliche und klare Satzstruktur. Lange Schachtelsätze sollten Sie beim gesprochenen Wort möglichst vermeiden. Dies lässt sich einüben, indem Sie immer wieder Texte in eigenen Worten zusammenfassen. Nutzen Sie beispielsweise die morgendliche Zeitungslektüre, um eine kleine Redeübung anzuschließen: Wer regelmäßig komplexe Artikel möglichst prägnant zusammenfasst, trainiert seine rhetorischen Fähigkeiten.

2. Spontan reden

Reden lernt man nur, indem man es tut. Nutzen Sie spontane Redesituationen proaktiv, um sich an die Redesituation zu gewöhnen. Es kann zudem helfen, regelmäßig sogenannte Stegreifreden zu halten. Das sind spontane Ausführungen zu einem vorher unbekannten Thema im Zeitrahmen von zwei bis drei Minuten. Versuchen Sie – auch wenn Sie kein Experte auf dem Gebiet sind – möglichst überzeugend und frei zu sprechen. Eine gute Möglichkeit, um seine eigenen Vortragsfähigkeiten zu optimieren.

3. Vorträge aufzeichnen

Nehmen Sie sich beim Sprechen auf – am besten im Bewegtbild. So können Sie sich nicht nur selbst zuhören, sondern auch Ihre Körpersprache beobachten. Hier gilt aber die Devise: Seien Sie nicht zu selbstkritisch. Gehen Sie Ihre Rede, wenn möglich, auch vor Freunden oder Familie durch und erbeten Sie Feedback. Auch das hilft ungemein, um die eigene Vortragsweise zu verbessern.

Reden Download: Beispielvorträge als Inspiration

Egal ob Abschiedsrede, Rede zur Jugendweihe, Weihnachtsrede oder Geburtstagsrede zum 40. Geburtstag: Vielen Vortragenden hilft es, sich prominente Vorbilder und deren Reden anzusehen. Recherchieren Sie auf YouTube geeignete Redebeispiele und versuchen Sie, die Redestruktur des jeweiligen Vortrags nachzuvollziehen. Gibt es besonders gelungene Stilmittel oder Anekdoten, die gut zu Ihrer Rede passen? So können Sie sich ebenfalls wertvolle Impulse holen.

Im Reden Download finden Sie außerdem zahlreiche ausformulierte Beispielvorträge und Musterreden für Vorsitzende, Vorgesetzte, Brauteltern und all diejenigen, die ihrem Publikum ansprechende und unterhaltsame Reden bieten möchten. Mit passenden Beispielen, einer ausgiebigen Vorbereitung sowie ein wenig Übung steht Ihrem Rede-Aufritt somit nichts mehr im Wege.

Redaktion redenwelt.de

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