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Rhetorik-Tipps

Eindruck schinden in allen Lebenslagen - diese Vorteile bringt es Ihnen

Machen Sie sich als Redner einen Namen, werden Sie bei Ihren Kollegen beliebt und überzeugen Sie Ihren Chef von sich. Das sind die Vorteile, wenn Sie auf geschickte Art und Weise Eindruck schinden.

Mit einfachen Tricks reichern Sie Ihren Vorträgen mehr Bedeutung an

Kennen Sie diese Leute, die spontan eine Rede halten und einen ganzen Saal unterhalten können? Die scheinbar mühelos mit ihrem Auftreten und ihrer Sprache Eindruck schinden und locker und selbstbewusst wirken? Haben Sie ab und an das Gefühl, neben einer solchen Person zu verblassen, vor allem, wenn es sich um einen Kollegen handelt? Machen Sie Schluss damit und lernen Sie heute, wie Sie ohne Schwierigkeiten eloquenter werden und auf eine natürliche Weise Eindruck schinden. Vermeiden Sie es, zum Blender zu werden oder ihr Gegenüber mit einer unnötig komplizierten Sprache beeindrucken zu wollen. Sie müssen sich als Gast nicht für die „Philoxenie“ bedanken, um Ihr Fremdwörter-Wissen unter Beweis zu stellen. Damit würden Sie neben der Gastfreundschaft (Philoxenie) nur ein Kopfschütteln ernten und einen seltsamen Eindruck hinterlassen.

Machen Sie den perfekten ersten Eindruck

„Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.“ (Sprichwort)

Jeder Mensch hinterlässt Eindruck, wenn er mit anderen Menschen zusammentrifft. Um Situationen und Personen schneller einschätzen zu können, was lebenswichtig sein kann, kategorisieren wir. Wir stecken Menschen anhand ihres Auftretens, ihrer Kleidung und Frisur, ihrer Sprache und Stimme in eine Schublade. Wir fragen uns hauptsächlich*: Ist das ein sympathischer, hilfsbereiter Mensch? Wie kompetent ist diese Person?

Das Bild, das wir uns vom anderen machen, entsteht in wenigen Millisekunden. Klar, dass es hier wesentlich um optische und sensorische Reize geht. Erst später kommen dann inhaltliche Aspekte hinzu. Das Wissen um diese Mechanismen können Sie für sich verwenden.

Ein wenig theoretischer Hintergrund zu Sprachstufen und der Entwicklung der Sprache

Sprache entwickelt sich und durchlebt verschiedene Sprachstufen. Als Sprachstufen werden zeitliche Abschnitte bezeichnet, in denen die Sprache und Redensart viele gemeinsame Merkmale aufweist. Dass Sprache sich verändert, bemerken wir im Alltag immer wieder. Da scheinen die Jungen die Alten nicht mehr richtig zu verstehen, und umgekehrt. Der Duden, das wichtigste Wörterbuch, nimmt neue Begriffe auf und vereinfacht die Schreibweise vieler Wörter. Anstatt ein Synonym zu verwenden, wird die Redensart schlichter. Begriffe geraten in Vergessenheit, Sätze werden verkürzt. Das gilt gerade auch online, wo häufig ein Bild als Synonym verwendet wird.

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Jung und Alt müssen gegenseitiges Verständnis aufbringen, um die Generationssprache zu verstehen © Halfpoint – Shutterstock

Wer eloquent wirken will, der hat einen großen Wortschatz und kann seine Redensart an das Gegenüber anpassen. Gerade bei einem Bewerbungs- oder Beurteilungsgespräch ist das besonders wichtig. Wer ein Beurteilungsgespräch führt, möchte natürlich verstanden werden. Der zu Beurteilende soll sich verbessern und seine Schreibweise und Redensart anpassen können. Dann kommt es darauf an, verständliche Begriffe zu verwenden, während man in anderen Situationen durchaus mit einer Sprache wie aus dem Wörterbuch imponieren kann.

Auf diese Weise lenken Sie den ersten Eindruck charmant in die richtige Richtung

Verschenken Sie ein Lächeln:

In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass man sich an lächelnde Menschen besser erinnern kann. Ob Beurteilungsgespräch im Job oder der erste Blickkontakt zu Ihrem Publikum bei einer Rede: Lächeln Sie. Man wird Ihnen Sympathie entgegen bringen und Ihnen aufmerksamer zuhören. Und, falls Alice Isen von der Cornell-Universität in New York recht hat, wird Ihr Chef eher bereit sein, Sie zu befördern.

Suchen und halten Sie den Blickkontakt:

Wer Eindruck schinden will, muss selbstbewusst wirken – und dazu gehört, in jeder Situation den Blickkontakt zu halten. Freundlich, offen, den Blick gerade aus – ob beim Chef, den Kollegen oder bei einem Vortrag, mit einem offenen Blick kann man nichts falsch machen. Achtung, starren Sie das Gegenüber nicht an. Nach gut drei Sekunden wird es unangenehm, direkt angeschaut zu werden.

Achten Sie auf Ihre Körperspannung:

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Üben Sie vor dem Spiegel regelmäßig ihre Körpersprache und -haltung © Viachaslau Govorkov – Shutterstock

Halten Sie sich gerade. Lassen Sie die Schultern nicht nach vorne fallen, sondern drücken Sie dem Rücken durch. Stellen Sie sich vor, dass an Ihrem Kopf ein Faden befestigt ist, der ihn oben hält. Atmen Sie in den Bauch, nicht flach in die Brust. Trainieren Sie Ihre Körpersprache, damit Sie bei anderen den gewünschten Eindruck hinterlassen können.

Tragen Sie passende Kleidung:

Mit passend ist gemeint, dass Ihre Hosen kein Hochwasser haben sollten. Zusätzlich sollten Sie den Dresscode beachten, der in der jeweiligen Umgebung herrscht. Während Sie an Ihrer Haltung spontan Korrekturen ausführen können, bleibt das Outfit das gleiche. Seien Sie informiert, was bezüglich der Kleidung von Ihnen erwartet wird. Menschen werden dann am sympathischsten empfunden, wenn sie mit einem selbst viel gemeinsam haben. Wenn Sie Eindruck schinden wollen, sollten Sie eine Spur gepflegter oder eleganter erscheinen, als ihre Kollegen oder die Zuhörer bei einem Vortrag. Diese Regel gilt nicht für den Chef. Tragen Sie keine teurere Kleidung als er und vermeiden Sie das berühmte weiße Hemd, wenn er bevorzugt hellblaue trägt. Je heller das Hemd, umso höher steht die Person in der Hierarchie der Firma.

Machen Sie Eindruck mit Ihrer Stimme:

Bei einen Vortrag hängt die Wirkung, die Sie auf das Publikum machen, entscheidend von der Stimme ab. Es ist vielen Rednern nicht bewusst: das Publikum ahmt unbewusst den Vortragenden nach, wenn es ihm lauscht. Atmet dieser schnell oder hat einen Kloß im Hals, werden die Zuhörer unwillkürlich reagieren: Sie atmen ebenfalls schneller oder werden das Gefühl nicht los, sich räuspern zu müssen.

Tiefe Stimmen wirken beruhigend, zu hohe werden als inkompetent empfunden. Wenn Sie Eindruck schinden wollen, vermeiden Sie eine zu hohe Stimmlage. Sie müssen Ihre Stimme nicht künstlich senken. Ruhig und langsam zu sprechen erzielt den gewünschten Effekt. Wer zu aufgeregt ist, dessen Stimme schnellt nach oben. Trainieren Sie zu Hause mit einem Tonband oder einer Videokamera und prüfen Sie die Wirkung Ihrer Stimme und Sprache. Bekommen Sie keine Ruhe in Ihre Stimme, dann nutzen Sie Atemübungen.

Um Eindruck zu schinden, reicht die erste Wirkung nicht aus, aber sie ist unerlässlich!

Eindruck schinden über die Sprache – muss es kompliziert sein?

Sie wollen das Publikum begeistern, Ihre Kollegen beeindrucken oder vor dem Chef Ihre Kompetenz unterstreichen? Legen Sie Begeisterung und Leidenschaft in Ihre Stimme. Verwenden Sie fachlich korrekte Ausdrücke aber vermeiden Sie es, in eine geschwollene Sprache zu verfallen. Versuchen Sie nicht, durch eine komplizierte Redensart Eindruck zu schinden, sondern setzen Sie auf Ihre fachliche Kompetenz. Es nützt nichts, Wörter zu verwenden, die Sie in einem Wörterbuch nachschlagen müssen. Sie könnten in Verlegenheit kommen, wenn jemand eine nähere Erläuterung hören möchte. Bevorzugen Sie kurze, prägnante Sätze, die leicht verständlich sind. Seien Sie mit Ihren Inhalten vertraut, sodass Sie sich von der Schreibweise lösen und frei sprechen können. Wenn es um die Verständlichkeit geht, probieren Sie Ihre Rede bei einem Zuhörer aus, der ein „interessierter Laie“ ist. Hat er Schwierigkeiten, Sie zu verstehen, überarbeiten Sie Ihren Vortrag und nehmen Sie eine Übersetzung in eine verständliche Redensart vor.

Passen Sie sich an das Niveau Ihrer Zuhörer an

Menschen befinden sich auf unterschiedlichen Sprachstufen. Wenn Sie als Gast einen Vortrag halten sollen, orientieren Sie sich am „schwächsten“ Zuhörer. Verwenden Sie ein Antonym, um einen Begriff verständlich zu machen, und arbeiten Sie mit Beispielen. Nach wie vor gilt:

„Wenn man etwas nicht einfach erklären kann, hat man es nicht verstanden.“ (Albert Einstein)

Wer viel palavert, macht einen schlechten Eindruck.

Sprechen Sie vor einem Fachpublikum, dann dürfen und sollen Sie durch Ihr Wissen brillieren und mit Ihrer Vita beeindrucken. Selbstverständlich sollen Sie dann nicht die einfachsten Wörter wählen, denn Ihr Publikum befindet sich mit Ihnen in denselben Sprachstufen und erwartet geradezu, dass Sie als Vortragender mehr Wissen zum Thema haben. Eindruck schinden Sie mit einer Redensart, in der fachlich korrekte Begriffe in kurze, verständliche Sätze eingebettet sind. Lösen Sie sich von der Schreibweise und setzen Sie auch bei einem Vortrag auf eine lockere, aber fachlich korrekte Redensart. Das gelingt Ihnen nur, wenn Sie text- und themensicher sind. Verwenden Sie ein Synonym, wenn es angebracht ist, und vergewissern Sie sich unter Umständen im Wörterbuch nach der fachlich korrekten Anwendung wichtiger Begriffe. Wirklich Eindruck schinden Sie jedoch, wenn Sie eine außergewöhnliche Erkenntnis zum Thema präsentieren und ihre Zuhörer mit neuen Impulsen entlassen. Bereits Bekanntes kann jeder referieren, ihre Originalität wird jedoch im Gedächtnis bleiben.

Schinden Sie Eindruck bei Ihren Kollegen

Halten Sie eine Rede, dann ziehen Sie alle Aufmerksamkeit auf sich. Sind Sie mit Ihren Kollegen zusammen, dann sind Sie einer unter vielen. Sie alle sind Mitglieder eines Teams, und niemand soll sich auf Kosten der anderen profilieren. Dennoch können Sie bei Ihren Kollegen Eindruck schinden. Seien Sie sicher, dass Sie damit einen positiven Eintrag in Ihrer Personalakte provozieren können. Wenn es an die nächste Runde bei den Gehaltserhöhungen geht, sind Sie dabei! Erreichen Sie das durch Schmeicheleien? Wohl kaum. Aber durch echtes Interesse, aufmerksames Zuhören und eine hilfsbereite Einstellung, die für alle Mitglieder des Teams Vorteile hat.

Kommen Sie gern zur Arbeit und zeigen Sie das. Schinden Sie Eindruck durch eine positive Einstellung, die für die anderen eine Inspiration sein kann. Verwenden Sie Smalltalk, um Ihr Interesse auszudrücken. Merken Sie sich die Geburtstage der Kollegen und suchen Sie, je nach Smypathie, außerhalb des Büros den Kontakt. Wenn es darum geht, Verantwortung für ein Projekt zu übernehmen, scheuen Sie sich nicht, nach vorn zu treten. Sie werden in einem positiven Licht erscheinen.

Sie wissen nicht, welche Kollegen oder Geschäftspartner Ihnen bei nächster Gelegenheit als Entscheider gegenübersitzen oder sich in einem Beurteilungsgespräch über Sie äußern. Je mehr positive Kontakte Sie haben, umso besser ist es langfristig für Ihre Karriere.

Eindruck schinden oder Eindruck schinten?

Die Schreibweise „Eindruck schinten“ ist leider nicht korrekt, gehört aber zu den häufigsten Schreibfehlern.

Gibt es ein Synonym für Eindruck schinden?

Fast Synonym können die Begriffe faszinierend, bedeutsam, fesselnd und lehrreich benutzt werden, wobei jedes einzelne dieser Begriffe eine eigene, zum Teil divergierende Konnotation hat. Vielmehr kann man sagen, dass jemand, der Eindruck schinden kann, über diese Eigenschaften verfügt.

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Redaktion redenwelt.de

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