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Eine freie Traurede halten: Rituale und Beispiel für die freie Trauung

Ja, ich will. So lauten die wohl wichtigsten Worte im gemeinsamen Leben eines Paares. Eben deshalb genügt vielen Eheleuten die Umgebung eines Standesamts schon längst nicht mehr. Dieser besondere Moment der Eheschließung soll von einer einmaligen Zeremonie begleitet werden. Was man bei solch einer Feierlichkeit beachten muss und ob man eine freie Traurede auch selbst schreiben kann, lesen Sie im Folgenden.

Freie Trauung: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Freie Zeremonie

Die freie Trauung ist eine Zeremonie, mit der ein Paar seine Liebe besiegelt © Pavlo Melnyk – Shutterstock

Eine freie Trauung ist eine Zeremonie, mit der ein Paar seine Liebe besiegelt. Symbolisch ist das Zeremoniell einer kirchlichen Trauung gleichzusetzen. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass geistliche Inhalte nicht vorgeschrieben sind. Diese lassen sich dennoch auch in eine freie Zeremonie integrieren.

Von schamanischen Elementen über kirchliche Bestandteile bis hin zu Hochzeitsklassikern – bei der freien Trauung ist alles erlaubt. Hier geht es einzig und allein darum, dem Brautpaar einen einmaligen Augenblick zu gewähren, in dem die Eheleute die Möglichkeit haben, ihre Gefühle füreinander auszudrücken.

Der „klassische“ Ablauf einer freien Trauung unter blauem Himmel

Wie bereits der Name vermuten lässt, ist der Ablauf einer freien Trauzeremonie vollkommen flexibel. Dennoch gibt es einige Komponenten bei dieser Hochzeitsrede, welche die meisten Brautleute in die Zeremonie integrieren.

Die Begrüßung: Der feierliche Akt beginnt

Nachdem das Paar entweder nacheinander oder gemeinsam eingezogen ist, findet die Begrüßung statt. Wie diese abläuft und in welchem Ton der Redner sie hält, hängt von den Wünschen des Brautpaares ab. Von einer emotionsgeladenen bis hin zu einer witzigen Begrüßung, um die Stimmung zu lockern, ist alles erlaubt. Im Zentrum der Grußworte stehen:

  • das Brautpaar
  • die geladenen Gäste
  • Ehrengäste oder besonders weit gereiste Hochzeitsgäste

In aller Regel ist die Begrüßung mit nur wenigen Worten abgehandelt. Der Fokus der freien Traurede liegt insbesondere auf dem nächsten Punkt: der Geschichte der beiden Liebenden.

Die Geschichte des Brautpaares

Eines der wichtigsten Elemente der freien Trauung ist, wenn der Trauredner oder die Traurednerin vom gemeinsamen Weg des Brautpaares erzählt. Kennenlernen, Annäherung und kleine Krisen sowie deren Bewältigung können erzählt werden. Erlaubt ist alles, was zum gewünschten Ton der Zeremonie beiträgt und was das zukünftige Ehepaar von sich preisgeben möchte.

Wer möchte, kann an dieser Stelle noch einen Schritt zurückgehen: Viele Trauredner und Traurednerinnen beginnen den Abriss nicht erst beim Kennenlernen, sondern bei den beiden Individuen selbst. Wie und wo sind die Partner als Kinder aufgewachsen? Wie haben sie sich als Jugendliche entwickelt? Welche Eigenschaften sind bis heute erhalten geblieben? Wann haben sie sich schließlich kennengelernt und entschieden, einen gemeinsamen Weg zu gehen?

Die Trauung: Ein interaktives und emotionales Ritual

Dieses Element findet sich nicht in jeder Zeremonie, richtig umgesetzt sorgt es allerdings für einen ganz besonderen Gänsehautmoment. Beim Trauritual hat man die Möglichkeit, die Gäste in den die Zeremonie mit einzubeziehen. Dies gestaltet die Hochzeit nicht nur interaktiver und somit unterhaltsamer, auch für die Brautleute stellt es einen emotionalen Höhepunkt dar. Die Verliebten können das Trauritual ganz nach den eigenen Vorstellungen entwerfen. Doch auch hier gibt es einige Klassiker, die sich bereits auf vielen Hochzeiten bewährt haben.

  • Ein symbolisches Bäumchen: Während der Zeremonie können Braut und Bräutigam beispielsweise ein Bäumchen symbolisch in einen Topf pflanzen. Anschließend kommt die Pflanze an einen besonderen Ort in die Erde. Es steht nun für die Wurzeln der Beziehung, die mit den Jahren heranwachsen und so manchem Sturm standhalten können.
  • Handfasting: Ein anderer Brauch, welcher von den Kelten stammt, nennt sich Handfasting. Hierbei bindet der Zeremonienmeister die rechten Hände des Brautpaares mit einem Band zusammen. Dies macht sie zu lebenslangen Verbündeten. Das Durchführen kann mit dem Aufsagen von keltischen Segen verbunden werden oder auch weniger spirituell ausfallen. Der Symbolcharakter spricht für sich.

Die Lesung: Zeit für Geschichten

Bei einer kirchlichen Trauung trägt der Pfarrer oder der Lektor Passagen der Bibel vor. Bei einer freien Traurede kann der Redner oder Rednerin dies auch tun oder sich auch für jedes andere literarische Werk entscheiden. Philosophische Klassiker wie Kant sind hierbei genauso möglich wie Zitate aus Science-Fiction-Büchern. Selbst Märchen sind an dieser Stelle gerne gesehen. Wichtig ist nur, dass die ausgewählte Textstelle einen Bezug zum Brautpaar und ihrer Liebe hat.

Sollte sich kein passender Text finden lassen, ist es an dieser Stelle auch möglich, selbstverfasste Botschaften zu lesen. Verwandte und Freunde können sich so in die Zeremonie mit einbringen und einen Teil zum besonderen Tag mitbeitragen.

Die Trauzeremonie: Jetzt wird es spannend

Der wohl amtlichste Teil einer freien Traurede. Egal wie humorvoll es bis jetzt abgelaufen ist, diesen Teil nehmen viele Paare sehr ernst. Hier finden die selbst geschriebenen Eheversprechen in Kombination mit dem Ja-Wort ihren Platz. Anschließend kommt es zum Ringtausch und zum Kuss des vermählten Paares.

Glück und Segen: Die Gäste sind an der Reihe

Glück und Segen Brautpaar

Glück- und Segenswünsche des Trauenden und der Anwesenden für das Brautpaar © Kzenon – Shutterstock

An die Stelle der klassischen Fürbitten in der Kirche treten hier die Glückwünsche der Verwandten. Zur Umsetzung gibt es auch hier viele kreative Möglichkeiten. So kann sich ein Brautpaar dafür entscheiden, dass jeder Gast einen Kieselstein erhält. In diesen sprechen die Anwesenden ihre guten Wünsche. Anschließend sammelt man die Steine in einem Gefäß. Das Paar kann sich das Glücksglas später in die gemeinsame Wohnung stellen. Die Gestaltungsfreiheit kennt auch hier keine Grenzen.

Verabschiedung und Auszug: Auf ins gemeinsame Leben

Das Trauritual findet so langsam seinen Abschluss. Es besteht die letzte Möglichkeit, dem Brautpaar eine Anekdote mit auf den Weg zu geben. Doch auch organisatorische Ankündigen sind an dieser Stelle richtig aufgehoben.

Dadurch bleiben die Gäste über den weiteren Verlauf der Hochzeit informiert und es kommt später nicht zu Verwirrungen. Das Brautpaar zieht aus der Location aus und die Gäste bereiten einen feierlichen Empfang. Luftblasen oder Blumen untermauern das Ende der Festlichkeit.

Weshalb entscheiden sich Paare für eine freie Trauung?

Doch was macht den Reiz einer freien Trauung mit Traurede eigentlich aus? Immerhin hat das Zeremoniell nur einen symbolischen Charakter. Eine rechtskräftige Ehe darf in Deutschland ausschließlich ein Standesbeamter schließen.

Viele Paare empfinden die Atmosphäre im Standesamt als zu kalt. Einige Brautleute sehen auch ihre individuellen Bedürfnisse vernachlässigt. Eine freie Trauung ist indes eine gute Möglichkeit, alle Wünsche des Brautpaares aufzugreifen.

Die freie Traurede kann überall stattfinden und erfordert zudem keine Kirchenzugehörigkeit. Der Redner spricht sich vorher eingehend mit den werdenden Eheleuten ab, um alles nach ihren Vorstellungen geschehen zu lassen. Die freie Trauung lässt sich somit in Teilen wesentlich individueller gestalten, als es beispielsweise bei einer kirchlichen Vermählung der Fall ist.

Wer darf eine freie Traurede halten?

Prinzipiell ist jeder berechtigt, eine freie Traurede zu halten. Wie bereits erwähnt, fungiert die Zeremonie nur als symbolischer Akt der Eheschließung. Deshalb ist keine gesonderte Lizenz oder Zulassung nötig, um als Zeremonienmeister die Trauung zu leiten.

Professionelle Trauredner: Die Profis für die Hochzeit

Obwohl prinzipiell jeder die Erlaubnis hat, eine Trauung durchzuführen, so ist es doch nicht jedermanns Sache, so lange im Mittelpunkt zu stehen. Deshalb gibt es professionelle Trauredner, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, freie Traureden zu perfektionieren.

Professionelle Redner haben in der Regel einen reichen Erfahrungsschatz und wissen, wie man individuelle Wünsche der Eheleute am besten umsetzen kann. Möchte man sich einen Profi mit ins Boot holen, sollte man auf ein ausführliches Kennenlernen bestehen. Bei einer solch intimen Sache wie einer Hochzeitsrede ist es wichtig, dass die Chemie zwischen Redner und Verliebten auf jeden Fall stimmt.

Wichtig ist es des Weiteren, die Absprachen in einem Vertrag festzuhalten und auf eine Notfallregelung zu plädieren, damit es im Krankheitsfall keine bösen Überraschungen am Hochzeitstag gibt. Auch ist es wichtig, die anfallenden Kosten vorab zu klären. So kann es sein, dass der Trauredner das Mikrofon und die Beschallungsanlage genauso in Rechnung stellt, wie die von ihm erbrachte Rede.

Freunde und Verwandte: So wird es besonders emotional

Findet man keinen professionellen Trauredner, der den eigenen Anforderungen entspricht, ist es auch eine Option, sich an Freunde und Verwandte zu wenden. Niemand kennt das Brautpaar besser als nahestehende Personen.

Dennoch sollte man die große Verantwortung nicht kleinreden, die mit einer freien Traurede einhergeht. Die Gefragten sollten deshalb auf jeden Fall die Möglichkeit bekommen, das Angebot auch abzulehnen. Erklärt sich einer oder auch mehrere bereit, der Zeremonienmeister zu sein, so sollten auch hier alle Wünsche und Bedürfnisse klar kommuniziert werden.

Freie Traurede selbst schreiben – geht das?

Als dritte Option kann ein Paar die freie Traurede auch selbst verfassen. Auf diese Art und Weise geht das Brautpaar sicher, dass alles nach Plan läuft. Es bleibt viel Raum für die Emotionen des Liebespaares. Möchte das Brautpaar die Rede aber nicht ganz allein halten, so kann es den Text zwar selbst verfassen, aber bestimmte Teile von Gästen vortragen lassen.

Freie Traurede gestalten: So geht’s

Wer damit betraut wurde, eine freie Traurede zu verfassen, weiß häufig nicht, wo er anfangen soll. Vor allem Reden mit emotionalem Gehalt sind nicht selten eine besondere Herausforderung. So sollen sie einerseits alle wesentlichen inhaltlichen Punkte abdecken und andererseits gefallen.

Inhalt klären – Wünsche des Brautpaares berücksichtigen

Das Wichtigste an einer freien Traurede ist wohl ihr Inhalt. Dass hier keine Grenzen gesetzt sind, ist zugleich Fluch als auch Segen. Dennoch gilt: Lassen Sie sich nicht von der Vielzahl möglicher Themen verunsichern.

Sinnvoll ist es, gemeinsam mit den Eheleuten einen roten Faden festzulegen, der sich durch die ganze Zeremonie zieht. Sind die zukünftige Braut und ihr Bräutigam beispielsweise begeisterte Fallschirmspringer, bietet es sich an, dies als Leitmotiv auszuwählen. Man kann sich für eine Geschichte entscheiden, die die Liebe mit dem vertrauensvollen Fall bei einem Sprung vergleicht.

So entsteht ein rundes Gesamtbild und die einzelnen Teile der Rede wirken nicht wahllos aneinandergereiht. Welche Bestandteile umzusetzen sind, gilt es vorher zu klären. Ist ein Trauritual gewünscht? Wie lange soll die Zeremonie dauern? Klären Sie diese und ähnliche Fragen initial und der perfekten Traurede steht nichts mehr im Wege.

Die richtige Formulierung: Diese Stilmittel helfen

Ist der Inhalt festgelegt, so gilt es, diesen nun in emotionsgeladene Worte zu packen. Hierzu bietet es sich an, auf Stilmittel zurückzugreifen.

Beliebt sind insbesondere Metaphern und Vergleiche. Eine mögliche beispielhafte Formulierung wäre: „Eure Liebe ist so stark wie ein Fels. Alle Wellen prallen daran ab und ihr bleibt standhaft.“ Die Rede ist hierdurch bildhafter und macht das Zuhören für die Gäste spannender und zugleich auch greifbarer.

Auch Alliterationen lassen sich hin und wieder einbauen. Aufeinanderfolgende Wörter haben denselben Anfangsbuchstaben und lassen die Sprachmelodie dadurch flüssiger klingen. Eine beispielhafte Alliteration ist: „Leben, Liebe, Lust“.

Reime können auch dazu beitragen, die Rede interessanter zu gestalten. Dennoch sollten sie einen nicht allzu großen Teil einnehmen. Man kann sich von klassischen Gedichten inspirieren lassen oder selbst einen neuen Reim erschaffen.

Wortneuschöpfungen, so genannte Neologismen, sind auch erlaubt und machen es möglich, die individuelle Beziehung des Paares in Worte zu fassen. Auf das bereits genannte Fallschirmspringer-Beispiel bezogen, wäre eine mögliche Wortneuschöpfung „Sturzverliebte“, um sowohl die Begeisterung für das Hobby als auch die bedingungslose Liebe zueinander auszudrücken.

Das Timing – wie lange sollte eine freie Traurede sein?

Länge der Traurede

Die Länge der freien Traurede sollte 60 Minuten nicht überschreiten © H.mohammed – Shutterstock

Steht nun das vorläufige Konzept, ist es wichtig, die Rede zu üben. Hierbei geht es nicht nur darum, die Aussprache zu perfektionieren. Wichtig ist es auch, herauszufinden, wie viel Zeit die einzelnen Bestandteile in Anspruch nehmen.

Es ist sinnvoll, neben den einzelnen Elementen auf dem Stichwortzettel minutengenaue Angaben zu notieren, die der Redner beim Vortrag einhalten sollte. So verhindert man, dass nach zwei Stunden die ersten Gäste gelangweilt gehen oder das nach 15 Minuten schon alles vorbei ist.

Welche Länge am besten geeignet ist, hängt davon ab, welches Trauritual gewünscht ist und wie viele Lieder oder Musikstücke miteingebunden werden sollen. Die meisten freien Traureden dauern zwischen 45 und 60 Minuten.

Freie Traurede: Individueller Rahmen für die Liebe

Obwohl die freie Traurede „nur“ einen symbolischen Charakter hat und rechtlich nicht bindend ist, erfreut sie sich zunehmender Beliebtheit im Rahmen der Feier. Die Gründe hierfür lassen sich an unterschiedlichen gesellschaftlichen und historischen Entwicklungen festmachen. Die verhältnismäßig hohen Zahlen der Kirchenaustritte sowie der Wunsch nach mehr Individualität bei der Zeremonie sind nur zwei ausgewählte Beispiele dafür.

Da die freie Traurede ausschließlich eine symbolische Relevanz hat, kann prinzipiell jeder eine solche Hochzeitsrede halten. Richtig umgesetzt wird die Zeremonie so zu einem unvergesslichen Erlebnis für das Brautpaar und die Gäste – nicht zuletzt auch für den Redner selbst. Erlaubt ist bei der Gestaltung der Rede alles, was die Beziehung des Paares unterstreicht und für emotionale Momente sorgt.

Beispiele zu tiefsinnigen Sprüchen, Bibelverse, Zitate und CO.

Tiefsinnige Sprüche zur Trauung

“Seine Freude in der Freude des anderen finden können: das ist das Geheimnis des Glücks.” – George Bernanos

“Lieben heißt, einen anderen Menschen so sehen zu können, wie Gott ihn gemeint hat.” – Dostojewski

“Jemanden lieben heißt, ein für die anderen unsichtbares Wunder zu sehen.” – Mauriac

“Jemanden lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.” – F. M. Dostojewski

“Ohne die Liebe sind wir nichts und nichts ist ohne die Liebe.”

Bibelverse zur freien Trauung

“Tragt die Lasten gemeinsam und helft einander. So lebt Ihr nach dem Gesetz Christi.” – Galater 6,2

“Lasst für alle Eure Handlungen die Ursache die Liebe sein!” – 1 Korinther 16,14

“Achtet aufeinander und spornt Euch zu gegenseitiger Liebe und guten Taten an.” – Hebräer 10,24

“Zeigt Eure Liebe nicht nur mit Worten, lasst Taten und die Wahrheit für sie sprechen.” – 1 Johannes 3,18

“Liebe ist nicht rücksichtslos, sie sucht nicht nach ihresgleichen, sie bittet nicht, das Böse ist ihr fremd.” – Sprüche 10,12b

“Und Gott sprach: Es ist nicht gut, wenn der Mensch alleine bleibt.” – 1. Buch Mose 2,18

Zitate für die freie Trauung

“Glücklich allein ist die Seele, die liebt.” – Johann Wolfgang von Goethe

“Gibt es etwas Beglückenderes, als einen Menschen zu kennen, mit dem man sprechen kann wie mit sich selbst?” – Cicero

“Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer.” – Konfuszius

“Es gibt nichts Schöneres als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst.” – Victor Hugo

“Um einen guten Liebesbrief zu schreiben, musst du anfangen, ohne zu wissen, was du sagen willst, und endigen, ohne zu wissen, was du gesagt hast. “ – Jean-Jacques Rousseau

“Liebe ist kein Solo. Liebe ist ein Duett. Schwindet sie bei einem, verstummt das Lied. “ – Albert von Chamisso

Romantische Worte an die Liebste oder den Liebsten

“Ja, du bist mein!
Ich will’s dem blauen Himmel sagen,
Ich will’s der dunklen Nacht vertraun,
Ich will’s als frohe Botschaft tragen
Auf Bergeshöhn, durch Heid und Aun.
Die ganze Welt soll Zeuge sein:
Ja, du bist mein!
Und ewig mein!
Ja, du bist mein!
In meinem Herzen sollst du leben,
Sollst haben, was sein Liebstes ist,
Du sollst, von Lieb und Lust umgeben,
Ganz fühlen, daß du glücklich bist.
Schließ mich in deine Arme ein!
Ja, du bist mein!
Und ewig mein!” – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

“Du bist mein Licht das ewig scheint,
ein Mensch der mit mir lacht und weint.
In hellen wie in dunklen Zeiten
möcht’ ich Dich stets und treu begleiten.
Ich kann die Liebe erst verstehen
seit wir den Weg zusammen gehen.
Ich lass’ dich niemals mehr allein,
denn ohne Dich will ich nicht sein.” – Klaus Enser-Schlag

Redaktion redenwelt.de

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