Rede zur Konfirmation & Kommunion
Konfirmation und Kommunion
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"Wie sag ich`s meinem Kinde?" - Konfirmation, Kommunion und auch die Firmung sind wunderbare Anlässe für entspannte, heitere Familienfeiern und ideal, um mal wieder alle zusammenzubringen: Verwandte, Paten, Freunde.
Gern vergisst man neben all den Vorbereitungen – von Kleiderkauf über Einladungskarten bis hin zur Restaurantreservierung und natürlich den immer häufiger werdenden Pflichtterminen in der Pfarrei – über all dem Spektakel beinahe den eigentlichen Anlass des schönen Festes.
Und dann noch etwas dazu sagen? Herrje, im Trubel vergessen, eine Ansprache vorzubereiten! Aber eigentlich hat doch der Pfarrer schon alles gesagt – oder nicht?
Es ist Ihr (Paten-)Kind, das an diesem Tag einen großen Schritt tut. Und damit ist es auch Ihre Aufgabe, die der Eltern und Paten, dem Kind zu zeigen, dass Ihnen nicht nur das Kind wichtig ist, sondern auch dieses Fest religiöser Reife. Denn das sind sie letztlich alle drei: Konfirmation, Kommunion und Firmung.
Von Priestern und Gruppenleitern haben Sie schon häufig gesagt bekommen, dass es auf Ihr eigenes Beispiel ankommt, damit auch die jungen Leute sich für Glaubensfragen und religiöses Engagement begeistern.
Mit einer kurzen, herzlichen Ansprache, die sich direkt an den Jugendlichen richtet, setzen Sie ein sehr starkes persönliches Zeichen. Und Sie werden bestimmt seine/ ihre volle Aufmerksamkeit haben. Normalerweise ist man es in diesem Alter nicht gewohnt, Mittelpunkt einer Ansprache zu sein.
Konfirmation&Kommunion: 6 Tipps für Ihre Rede
Um mit Ihrer Rede zur Konfirmation oder Kommunion dem jungen Menschen ein ganz besonderes Geschenk zu machen, setzen Sie auf folgende Redner-Kniffe:
- Halten Sie die Rede kurz. Die jungen Leute sind aufgedreht und mussten auch schon in der Kirche still sitzen. Einer langen Ansprache würden sie nicht folgen – und Sie hätten nichts erreicht.
- Wählen Sie eine alltägliche Sprache und alltägliche Themen, die Sie mit einer religiösen Botschaft verknüpfen, z. B. Popmusik, Stars oder eben Fußball.
- Berücksichtigen Sie das Alter des Kindes. Orientieren Sie sich nicht an den erwachsenen Zuhörern. Ein Grundschulkind in der dritten Klasse sprechen Sie ja auch im Alltag ganz anders an als einen Teenager.
- Seien Sie humorvoll und herzlich, es ist ja ein erfreulicher Anlass. Gerne dürfen Sie auch Geschichten, Zitate oder Songtexte einbauen – von Leuten, die den Kindern/Jugendlichen ein Begriff sind und die ihnen als Vorbild dienen können.
- Erzählen Sie ruhig auch etwas Persönliches. Von Ihrer eigenen Konfirmationsfeier oder einem Erlebnis, das Ihren Glauben bestärkt hat, etwas, das Ihnen wichtig war.
- Oder Sie erzählen von einem Menschen, der Ihnen viel bedeutet hat, und zitieren einen seiner Wahlsprüche – ob das nun Ihre Oma, Ihr Erdkundelehrer oder ein Prominenter war, spielt überhaupt keine Rolle. Es macht Sie glaubhaft.
Konfirmation&Kommunion: Unser Rede-Tipp
Alle unsere Reden zur Kommunion und Konfirmation können Sie – je nach Ihrer persönlichen Bearbeitung – für jeden der drei Anlässe verwenden, sei es nun Konfirmation, Kommunion oder Firmung. In der Rede: "Fußball oder Kirchenglocken" - Pate/in, Eltern, Großeltern gratulieren zu Kommunion/Firmung/Konfirmation lesen Sie beispielhaft, wie Sie einen Text an jeden der drei Anlässe anpassen können.
Konfirmation&Kommunion: Wege zu Gott - Erkenntnisse und ein Buchtipp!
Zitate
So lange die Theologen reden, hat Gott nichts zu sagen.
Nikolaus Cybinski (*1936), deutscher Lehrer, Autor und Aphoristiker
Präsens: Der Mensch denkt – Gott lenkt. Imperfekt: Der Mensch dachte – Gott lachte.
Quelle: Internet
Abwarten heißt, dass wir Gott zutrauen, dass er weiß, was er tut.
Ambrose Bierce (1842 – 1914), amerikanischer Journalist und Satiriker (The Devil‘s Dictionary – Des Teufels Wörterbuch), genannt „Bitter Pierce“
Die Unmöglichkeit, in der ich mich befinde, zu beweisen, dass es keinen Gott gebe, tut mir eben seine Existenz dar.
Jean de la Bruyère (1645 – 1696), französischer Moral-Philosoph und Schriftsteller
Demut ist die dem Menschen eigentümliche Würde vor Gott.
Gertrud von le Fort, eigentlich Freiin Gertrud Auguste Lina Elsbeth Mathilde Petrea von le Fort (1876 – 1971), deutsche Schriftstellerin
Gebete sind nicht zum Feilschen da. Gott macht Geschenke, aber keine Gegengeschäfte.
Karl-Heinz Karius (*1935), deutscher Werbeberater
Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden.
Søren Kierkegaard (1813 – 1855), dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Wer versucht, über den Umweg der Religionen zu Gott zu gelangen, der muss irgendwann mal dran glauben.
Mathias Richling (*1953), deutscher Kabarettist
Buchtipp
William Paul Young: Die Hütte, Allegria 2009: Ein provokantes, aber auch sehr tröstliches Buch, das den unangenehmen Fragen der Gotteszweifler und Glaubenskritiker nicht aus dem Weg geht. Aufwühlend, streitbar, wertvoll.
Rund um die Rede zur Kommunion/Konfirmation:
- Rede Kommunion: Feiere nach deiner Kommunion noch viele Feste mit deinem Gott - Großvater/-mutter gratuliert dem Kommunionkind
- Rede Konfirmations: Immer im christlichen Sinne leben - eine harte Nuss, die Gott uns knacken lässt! - Pate/in spricht zur Konfirmation
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Mai
23
Heute vor
149 Jahren
Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein in Leipzig gegründet. [weiterlesen] »
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