Anekdoten zum Thema Bank
1776 wurde ein englischer Bankier unter der Anschuldigung verhaftet, er habe König Georg III. entführen wollen. Die gegen ihn erhobene Anklage widerlegte er überzeugend mit den Worten: "Ich verstehe schon, daß ein König einen Bankier braucht. Ich wüßte aber wirklich nicht, was ein Bankier mit einem König anfangen sollte!"
Unbekannt
Ein Banker hat sich in eine Schauspielerin verliebt. Mehrere Monate bemüht er sich um sie und führt sie in die einflußreichen Kreise der Stadt ein. Bevor er sich entscheidet, sie zu heiraten, engagiert er vorsichtshalber einen Privatdetektiv, der ihr Vorleben unter die Lupe nehmen soll, um so jedes vermeidbare Risiko auszuschließen. Nach einiger Zeit erhält er seinen Bericht: "Die Dame verfügt über einen exzellenten Ruf. Ihre Vergangenheit ist absolut einwandfrei und ihr Umfeld tadellos. Der einzige Hauch eines Schattens liegt darin begründet, daß sie in jüngster Zeit häufiger in der Begleitung eines Bankers gesehen wurde, der in zweifelhaftem Ruf steht."
Übersetzt aus dem Amerikanischen von Hans-Heinrich Schuppert
Norbert Blüm hat den Banken generell ihre angebliche Zurückhaltung (auf den Ostmärkten) vorgehalten. Er meinte, wenn Kolumbus genauso risikoscheu wie die Banken gewesen wäre, hätte er Amerika nie entdeckt. Darauf kann ich nur antworten: Wenn Kolumbus Banker gewesen wäre, hätte er seine Reise später angetreten; er hätte aber gewußt, daß er nach Amerika und nicht nach Indien segelt, und daß der Kontinent von Ureinwohnern besiedelt ist. Das hätte ihm manche vollmundige Versprechung und Amerika vermutlich manches Leid erspart.
Hilmar Kopper (*1935), dt. Bankier, b. 1997 Vorstandsspr. Deutsche Bank AG, AR-Vors. Daimler-Benz AG im Kolombusjahr 1992
Heinrich Heine wurde einmal die Frage gestellt, wieso er ein armer Dichter, sein Onkel Salomon aber ein reicher Bankier geworden sei. Die Antwort: "Meine Mutter las immer gern Gedichte, so bekam sie einen Dichter als Sohn. Seine Mutter las immer gern Räubergeschichten, daher wurde ihr Sohn Bankier."
Die Hausgeister verlangten, wie man früher glaubte, ein Bauopfer: den ersten, der es betritt. Damit es kein Mensch sein würde, jagte man zuerst ein Tier ins Haus: einen Hund, eine Katze, eine Henne oder ein Kaninchen. In manchen Gegenden mußte ein schwarzes Huhn auf der Schwelle geschlachtet werden, dann würde es immer Glück im Haus geben. Wieder andere Quellen berichten, man sollte beim Einzug zuerst Brot und Salz und ein Kruzifix, ein Geldstück und ein Gesangbuch ins Haus tragen; dies bringe Glück und Segen. Oder: Man müsse beim Einzug mit vollen Händen eintreten, dann habe man immer genug zu essen. Den Ofen - so lautete die dringende Empfehlung - sollte man zuallererst mit Mist oder einem anderen Übelriechenden Stoff heizen, um die Hexen auszutreiben: die Hausbewohner müßten dabei allerdings in der Stube bleiben...! Beim Einzug sagte man: "Glück ins Haus, Unglück raus!" Der Einzug wurde durch eine gemeinsame Mahlzeit gefeiert. Dieses Essen war traditionellerweise ein Symbol für stets auskömmliche Nahrung und künftigen Wohlstand.
(Sie erwidern auf eine freundliche Einführung:) Danke für diese freundliche Begrüßung. Wir alle lieben Schmeichel- und Streicheleinheiten. Einige von uns nehmen sogar lange Wege auf sich, um ihrer habhaft zu werden. Ich bin heute morgen extra dafür aus ... angereist, wo ich gerade an einer Konferenz über ... teilgenommen habe.
Sylvia Simmons, amerik. Redenschreiberin u. Publizistin in "How to be the Life of the Podium", American Management Association", New York, 1991/93 Übersetzung von FF
Anekdote zum Thema Bauopfer
Die Hausgeister verlangten, wie man früher glaubte, ein Bauopfer: den ersten, der es betritt. Damit es kein Mensch sein würde, jagte man zuerst ein Tier ins Haus: einen Hund, eine Katze, eine Henne oder ein Kaninchen. In manchen Gegenden mußte ein schwarzes Huhn auf der Schwelle geschlachtet werden, dann würde es immer Glück im Haus geben. Wieder andere Quellen berichten, man sollte beim Einzug zuerst Brot und Salz und ein Kruzifix, ein Geldstück und ein Gesangbuch ins Haus tragen; dies bringe Glück und Segen. Oder: Man müsse beim Einzug mit vollen Händen eintreten, dann habe man immer genug zu essen. Den Ofen - so lautete die dringende Empfehlung - sollte man zuallererst mit Mist oder einem anderen Übelriechenden Stoff heizen, um die Hexen auszutreiben: die Hausbewohner müßten dabei allerdings in der Stube bleiben...! Beim Einzug sagte man: "Glück ins Haus, Unglück raus!" Der Einzug wurde durch eine gemeinsame Mahlzeit gefeiert. Dieses Essen war traditionellerweise ein Symbol für stets auskömmliche Nahrung und künftigen Wohlstand.
Anekdote zum Thema Begrüßung
(Sie erwidern auf eine freundliche Einführung:) Danke für diese freundliche Begrüßung. Wir alle lieben Schmeichel- und Streicheleinheiten. Einige von uns nehmen sogar lange Wege auf sich, um ihrer habhaft zu werden. Ich bin heute morgen extra dafür aus ... angereist, wo ich gerade an einer Konferenz über ... teilgenommen habe.
Sylvia Simmons, amerik. Redenschreiberin u. Publizistin in "How to be the Life of the Podium", American Management Association", New York, 1991/93 Übersetzung von FF
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Mai
23
Heute vor
149 Jahren
Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein in Leipzig gegründet. [weiterlesen] »
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