Anekdote zum Thema Aufzug
Bevor es den Aufzug gab, konnten Bauherren, Architekten und Stadtplaner höchstens fünf- oder sechsgeschossig bauen. Kein Mieter wäre bereit gewesen, sich noch mehr Etagen treppauf, treppab zu quälen. Das änderte sich erst mit dem Lift. Nun konnten alle höher hinaus! Die ersten Hochhäuser hießen folglich nicht Wolkenkratzer, sondern 'Elevator Buildings'. Ursache des Wandels war also ein auf den ersten Blick unwesentliches Detail, eine Kleinigkeit - der Lift. Aber die Auswirkungen waren fulminant. - Dieses Phänomen treffen wir nicht nur in der Architektur, sondern in vielen Bereichen. Oft sind es scheinbar die kleinen Dinge, den den Fortschritt erst möglich machen...
Anekdote zum Thema Ausdauer
One of my favorite stories is about a dreamer whose name was Hanry Comstock. Henry was a miner of precious metals whose story took place in the American west in the mid 1800s. Henry found a mine, staked his claim and dug until he found his treasure. He unearthed a little bit of ore; but he knew there was more to be found in that mine. So he picked and scratched, always convinced that somewhere there had to be the mother lode. He was determined to find it. He was really going to make it big. The days turned to weeks, the weeks to months, the months to years and finally he gave up in 1859 when someone offered him $11.000 for his claim. In those days that was a lot of money. Henry Comstock looked at the buyer and said: "You've made yourself a deal. You've got yourself a mine." And the person who bought it dug a little deeper - just a few feet deeper - and the mother lode was found. Whithin a short period of time, the Comstock mine produced $340 million! Dreams take work, they take practice, they take patience and, sometimes, they require you to dig deeper.
(Dt. Übersetzung im RB-Editorial Heft 3/97) David M. Magill, amerik. Kommunaldirektor, Superintendent Lower Merion School District, Pennsylvania in seiner Schulabschluß-Rede vor der Graduierten-Klasse der Lower Merion and Hariton High School, Lower Merion County, 5./6.6.96 (Wertsch. 728)
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Anekdoten zum Thema Ausländer
Eine ältere Dame steht im Selbstbedienungsrestaurant in der Schlange und holt sich eine Terrine Erbsensuppe. Am Tisch stellt sie fest: Die Wurst fehlt. Sie setzt die Terrine ab und reklamiert an der Theke. Selbstverständlich bekommt sie einen Teller mit der fehlenden Wurst. Wieder zurück, sieht sie, dass an ihrem Tisch ein Schwarzer sitzt und ihre Erbsensuppe probiert.
Die alte Dame überlegt: "Was soll ich tun?" Weil sie sich keinesfalls in den Verdacht der Ausländerfeindlichkeit bringen will, setzt sie sich zu dem Afrikaner an den Tisch. Sie zerteilt die Wurst in kleine Stücke, die sie je zur Hälfte dem jungen Mann in die Suppenterrine und sich in den Teller füllt. Dann holt sie sich noch einen zweiten Löffel und eine Kelle, füllt sich Suppe in ihren Teller, und beide essen gemeinsam den Erbseneintopf. Der junge Mann steht zwischendurch auf und besorgt zwei Glas Bier. Man prostet sich zu, und nach einem gemeinsamen Kaffee verabschiedet der junge Mann sich höflich.
Ein wenig trauert die alte Dame ihm nach. Sie will jetzt auch gehen und langt nach ihrer Handtasche. Doch die Tasche ist verschwunden! Um Himmels willen! Der nette junge Mann - ein Dieb? Nach verzweifelter Suche findet sich endlich die Tasche - am Nachbartisch. Und da steht auch die Terrine mit ihrer Erbsensuppe. Und langsam beginnt die alte Dame zu begreifen ...
Eine hübsche Geschichte; wenn auch vielleicht nicht wahr, so doch auf jeden Fall gut erfunden. Da wird von der friedlichen Idylle berichtet, mit der die ungleichen Personen einträchtig und friedlich ihr Essen teilen. Da werden aber auch Zweifel und Verdacht nicht verschwiegen, als die alte Dame ihre Handtasche vermisst.
Sollte die Freundlichkeit des Schwarzafrikaners nur Tarnung sein, Tarnung, hinter der sich ein Trickdieb verbirgt? Das Vertrauen, das sich zwischen beiden Personen aufgebaut hat, ist nicht unerschütterlich, kann beim ersten Zweifel fraglich werden. Einen Menschen, dem man vertrauen kann, mit dem man durch dick und dünn geht, nennt man einen „Kumpel“. Dieses Wort geht auf lateinisch „cum pane“ (wörtlich: mit Brot) zurück. Es bezeichnet im ursprünglichen Wortsinn also jemanden, mit dem man das Brot teilt. Die alte Dame und der junge Schwarze sind in diesem Sinne zu Kumpanen geworden, aber ihre Kumpanei ist nicht ohne Zweifel, ist nicht fest etabliert. Es müsste häufiger vertrauensvoll das Brot geteilt werden, damit sie echte Kumpel würden. Nun geraten wir alle nicht so leicht in eine solche Situation im Selbstbedienungsrestaurant.
Daher sollten wir uns im stillen fragen: Warum muss eigentlich ein Zufall eingreifen, ein Irrtum, ein Verwechseln des Tisches, damit zwei sehr unterschiedliche Menschen friedlich an einem Tisch miteinander speisen? Warum setzen wir uns in Deutschland immer an einen freien Tisch und essen allein? Sind andere Völker nicht viel geselliger? Darüber wollen wir heute reden: über den deutschen Nationalcharakter.
Ein Schwarzer kommt in den Himmel und fragt den himmlischen Vater: "Sag mal, lieber Gott, warum habe ich eigentlich krause Haar mit auf die Welt bekommen?" "Damit du im Urwald nicht in den Lianen hängenbleibst!" sagt der liebe Gott lächelnd. "Und warum", sagt der Schwarze, "hast du mir so lange Beine mitgegeben?" "Damit du besser durch das hohe Savannengras laufen kannst." "Und warum ist meine Haut so schwarz?" "Damit die Sonne Afrikas dich nicht verbrennen kann!" "Okay", sagt der Schwarze, "dann habe ich noch eine Frage: Warum hast du mich eigentlich in Hoyerswerda zur Welt kommen lassen?"
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Juli
30
Heute vor
112 Jahren
Todestag des deutschen Staatsmanns Otto Fürst von Bismarck. Er ist eine der politischen Hauptfiguren bei der Gründung des Deutschen Reichs 1871 als einheitlicher deutscher Nationalstaat und gilt als der eigentliche Reichsgründer. [weiterlesen] »
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