Rede-Rhetorik verbessern
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Rede-Rhetorik verbessern: Warum die Dialektik die Rhetorik erst krönt
Rhetorik reicht nicht aus, um Menschen zu überzeugen. Rhetorik umfasst die Ansätze, Methoden und Stilmittel, um Menschen zu beeindrucken und sich verständlich zu machen. Aber durch eine geschliffene Rede und effektvolle Gestik allein ist noch nie jemand von etwas überzeugt worden.
Mit Rhetorik lassen sich Menschen überreden; sie lassen sich vielleicht zur Übereinstimmung manipulieren, aber nicht überzeugen. Denn Überzeugtsein bedeutet, seine Zustimmung aus freien Stücken zu geben und dafür gute Gründe zu kennen.
Überzeugung ist von Einsicht getragen. Dafür sorgt die Dialektik. Kommunikative Dialektik ist die Kunst, anderen Überzeugungen zu vermitteln, sodass sie sich diese zu eigen machen. Und es ist die Kunst, in einem kommunikativen Prozess Probleme zu lösen.
Dialektik ist eine Kunstfertigkeit
Natürlich lässt sich auch aus der Dialektik ein Instrument der Manipulation machen. Solche schwarze, unfaire Dialektik tendiert letztlich zur Gehirnwäsche. Sie verfehlt daher das Ziel einer jeden guten und fairen Dialektik: den anderen überzeugen und für das eigene beziehungsweise gemeinsame Anliegen gewinnen.
Was Überzeugungskraft verlangt
Im Gegensatz zum Aufbau einer guten Rede (Rhetorik) gibt es in der Dialektik keine Patentrezepte. Vielmehr gibt es eine Reihe von kritischen Aspekten, die angeben, wie man nicht vorgehen sollte. Doch die dialektische Kunst selbst ist wesentlich eine Frage der Persönlichkeitsbildung und -entwicklung.
Denn die Überzeugungskraft erwächst nicht aus der Beachtung von Regeln und Rezepten. Maßgeblich sind vielmehr die Fähigkeit und der Wille, mit dem, was man als Überzeugung vermitteln will, zu einem gemeinsamen Erfolg beizutragen, der auch einer moralischen Kritik standhält. Damit wird auch klar, worin sich faire und unfaire Dialektik zentral unterscheiden. Um zu überzeugen, ist es notwendig,
- Gedanken logisch zu ordnen,
- der Sache und den Angesprochenen angemessene Worte zu finden,
- sich in einer verständlichen Sprache auszudrücken,
- zu sprechen, wenn die anderen aufnahmefähig sind,
- einen Bezug zur Situation und mit den Gesprächspartnern einen Austausch zu organisieren.
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Henrik Ibsen stirbt (*1828), norwegischer Dichter und Dramatiker, Werke u. a. [weiterlesen] »
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