4 Kurztipps für eine souveräne Körpersprache
- Kategorie/n: Charisma, Gestik & Körpersprache
Was Sie auch sagen, Ihr Körper „redet“ mit. Gestik und Mimik sind wesentliche Kommunikationselemente. Wer stocksteif und mit unbewegtem Gesicht redet, bewegt auch keine anderen Menschen.
Der Blickkontakt
„Sammeln“ Sie die Blicke Ihres Publikums bereits ein, bevor Sie Ihre Rede beginnen. Lassen Sie Ihren Blick einen Augenblick lang auf möglichst allen Personen ruhen. Beginnen Sie erst dann, wenn jeder Sie anblickt. So können Sie sich der Aufmerksamkeit sicher sein. Sie haben Ihren Auftritt schon verschenkt, wenn Sie mit gesenktem Blick vom Blatt die Begrüßung ablesen!
Suchen Sie auch während Ihrer Rede den Blickkontakt. Falls Sie zu sehr an Ihrem Manuskript kleben, machen Sie kurze Pausen, in denen Sie Ihr Publikum ansehen.
Unbedingt vermeiden:
Lassen Sie Ihren Blick nicht allzu lange auf einer Person ruhen. Das kann irritieren: „Warum guckt der mich immer an?“ Bei einer freien Rede sollten Sie nicht zur Decke oder zum Fenster hinausschauen.
Die Körperhaltung
Nicht umsonst gibt es das geflügelte Wort „Mit beiden Beinen auf der Erde stehen“. Stehen Sie sicher, ruhig und fest. Natürlich sollen Sie während des Vortrags nicht festkleben. Ein Schritt neben das Pult oder auch kleine Schritte unterstreichen die Dramaturgie Ihrer Rede. Außerdem werden Sie so etwas lockerer.
Unbedingt vermeiden:
Eilen Sie nicht zum Pult, nehmen Sie das Treppchen nicht mit einem schwungvollen Satz. Das wirkt meist übertrieben. Außerdem nimmt Ihnen das selbst die nötige Ruhe und Konzentration.
Wohin mit den Händen?
Haben Sie ein Pult, so könnenSie sich daran buchstäblich festhalten. Jedoch machen Hand- und Armbewegungen, die Ihre Worte unterstreichen, Ihre Rede lebendiger. Haben Sie kein Pult, halten Sie Ihre Hände locker mit leicht angewinkelten Armen. Sie haben ohne Pult mehr Möglichkeiten, Ihre Rede mit den Händen und Armen zu begleiten.
Besonders professionell wirkt es, wenn Sie bewusst ein Pult ignorieren und sich daneben stellen.
Unbedingt vermeiden:
Fuchteln Sie nicht wild herum. Mit Zeigefinger oder Faust sollten Sie ebenfalls nicht gestikulieren. Ihre Gesten sind keine Lückenfüller und dürfen nicht fehlende Worte ersetzen. Setzen Sie dann vielmehr neu an!
Zeigen Sie Ihr Gesicht!
In Ihrem Gesicht lesen die Zuhörer mit. Einem entspannten, offenen und freundlichen Gesicht hört man am liebsten zu. Eine kleine Übung kann Ihnen helfen, Ihr Gesicht ganz zu entspannen: Lösen Sie Ihre Kiefermuskeln so, dass Ihre Zähne bei geschlossenem Mund nicht aufeinanderliegen. Sie merken sofort, wie sich Ihre gesamte Muskulatur im Gesicht entspannt.
Wiederholen Sie das mehrmals vor Ihrem Vortrag. (Übrigens kann Ihnen diese Übung auch beim längeren Autofahren, wenn sich die Kiefermuskulatur unmerklich immer stärker verkrampft, zu einem entspannteren Fahren verhelfen!)
Unbedingt vermeiden:
Sowohl ein ausdrucksloses, starres Gesicht als auch ein „stehendes“, immerwährendes Lächeln ist für einen Vortrag absolut tödlich.
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